Luftballons, Seifenblasen und Kinderlachen beherrschten am 1. Juli den Bundesplatz. Ca. 1400 Jungschärler, ihre Leitenden und Sympathisanten verwandelten den Platz vor dem Bundeshaus in einen fröhlichen Festplatz. Die Anwesenden protestierten gegen den geplanten Ausschluss mehrerer christlicher Verbände aus dem Programm Jugend und Sport (J+S). Nationalrat Philipp Hadorn betonte in seiner Rede: «Ihr seid ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft, eure Tätigkeit ist engagierte Freiwilligenarbeit. BASPO und VBS haben dies verstanden.» EVP-Nationalrätin Marianne Streiff, die durch die Kundgebung moderierte, outete sich als begeisterte Jungschärlerin. Der ebenfalls anwesende «Chef Leitung Jugend und Erwachsenensport» Pierre-André Weber durfte vom SEA-Jugendbeauftragten Andi Bachmann-Roth 500 Postkarten von Leiterinnen und Leitern entgegennehmen. Auf den Karten abgebildet ist die vielseitige und wertvolle Lagerarbeit der betroffenen christlichen Leitenden. Die damit verbundene Bitte an den Bundesrat: Wir wollen Partner von J+S bleiben. Pierre-André Weber zeigte sich in seiner Rede bezüglich einer baldigen Lösung optimistisch. Eine Arbeitsgruppe unter der Koordination des SEA-Jugendbeauftragten wird in den nächsten Monaten gemeinsam mit dem BASPO und BSV konkrete Lösungen ausarbeiten.

Kontakt
Andi Bachmann-Roth
Jugendbeauftragter SEA
Tel. 079 413 32 09
abachmann-roth@each.ch