Es war grossartig in Einsiedeln gemeinsam zu entdecken, was schon jetzt möglich ist, wenn Christen aus allen Kirchen gemeinsam beten und das Leben feiern. Wir träumen von noch mehr…! Gerne teilen wir ein paar Bilder von Gottwärts 2018 mit euch

IdeaSchweiz berichtet über Gottwärts:

Etwa 100 Christen versammelten sich Mitte September zum Jugendtreffen „Gottwärts“ im Kloster Einsiedeln. Das Besondere daran: Sie kamen zu je etwa einem Drittel aus reformierten, freikirchlichen und katholischen Gemeinden. Junge Mönche des Klosters, darunter der Benediktinerpater Thomas Fässler, hatten die Initiative ergriffen. Ziel sei es, eine Plattform schaffen, um Christen verschiedener Traditionen miteinander in Kontakt zu bringen und gegenseitig inspirieren zu lassen, sagte er gegenüber kath.ch. So gab es Feiern mit freikirchlichem Lobpreis und andere mit katholischen Liturgien.

„Es war geschichtsträchtig“

Andi Bachmann-Roth, Leiter der SEA-Jugendallianz, nahm ebenfalls teil und zieht ein positives Fazit: „Es war geschichtsträchtig, dass man auf diese Art gemeinsam feiern konnte.“ Das gegenseitige Vertrauen, das entstand, sei berührend für die Teilnehmenden gewesen. Dennoch habe man nicht das Ziel, „alles gleich“ zu machen und gemeinsame Positionen zu entwickeln. Trotz der Verschiedenheit sei es darum gegangen „den Christus, den wir alle suchen, miteinander zu feiern“. Es gebe begeisterte Nachfolger Jesu unter Katholiken, Reformierten und Freikirchlern, doch man kenne sich untereinander kaum. In einer Zeit, in der das Christentum zur Minderheit werde, müsse sich das ändern, so Bachmann-Roth. Im Oktober soll entschieden werden, ob der Anlass wiederholt wird. (chb)