Nachdem der Schulungsanlass während 15 Jahren nach demselben Konzept verlief, haben ihn die Verantwortlichen nun neu aufgestellt. Erstmals baut Newleaders auf einem Modulsystem auf und fokussiert gezielter als bisher auf Teams.

 

Heiri Meier, Leiter vom Newleaders, sagt dazu: “Wir hatten in den letzten zwei Jahren weniger Besucher. Daher mussten wir uns der Frage stellen, ob das bisherige Kongress-Modell ausgedient hat.” Diese Frage hätten er und sein Team über ein Jahr gewälzt und seien zum Schluss gekommen, dass ein innovativer Neustart nötig sei. So ist nach 15 Jahren Schluss mit dem Kongress-Format, das auf fünf Hauptreferaten aufbaut. Neu bleiben davon zwei: Eine Startsession und eine Schlusssession. Dazwischen kann das Team aus 40 Modulen frei auswählen.

Dass der Kongress dabei verstärkt auf Teams setzt, ist ein Ergebnis der letzten Jahre. Vermehrt hätten sich für den Teenie- und Jugendleiterkongress ganze Teams angemeldet, sagt Heiri Meier: “Für viele Teams war klar, dass der Newleaders-Kongress ihre jährliche Teamretraite ist”. Dem trägt das Leitungsteam nun Rechnung und ändert die Bezeichnung von Jugendleiterkongress auf Teamkongress. Zugleich wird die Teamlinie gestärkt, indem nur rund ein Drittel der Module das Kongressthema behandelt. Die restlichen Module drehen sich um Teamentwicklung und Leiterschaftsthemen. Gebucht werden die Module im Voraus oder vor Ort.

“Theoretisch kann ein Team am Kongressmorgen kommen, Module buchen und spontan ihren eigenen Kongress kreieren”, sagt Co-Leiter Josias Burgherr und schränkt gleich wieder ein: “Natürlich kann es aber sein, dass dann verschiedene Module bereits ausgebucht sind.” Anmelden kann man sich bereits jetzt über die Homepage, Module reservieren können die Team-Hauptleiter ab Anfang Oktober.